Der Umzug ist nun schon einige Zeit her – wir haben uns zusammengelebt und der strahlende Glanz des Neuen nimmt langsam ab. Wir haben unsere Hausstände zusammengelegt und nur das schönste behalten. Aber irgendwie scheint mein schwarzes Leder Lieblingssofa meiner Frau nicht so ganz zu gefallen. Ich glaube sie hatte damals schon irgendwelche Einwände (Statistisch gesehen hat jeder Single Mann mindestens einmal in seinem Singleleben ein schwarzes Ledersofa…).
Sei es drum – wir sind uns einig, dass der Weg das Ziel ist und es sich schöner lebt, wenn man hier und da mal etwas verändert: Auf zum neuen Sofa!
Aber – Oh Mein Gott – habt ihr Euch mal die aktuellen Preise angeschaut? Ein befreundetes Ehepaar hat sich gerade eine neue Garnitur gekauft und locker 5.000 Euro hingelegt. Das ist weit außerhalb unseres Budgets. Es scheint so zu sein, dass man – will man nicht den IKEA einheitsramsch – man wohl wirklich Geld hinlegen muss. Wir wahren bei den bekannten Möbeldiscountern (Bei uns gibt es Dodenhof, Möbelkraft, Höffner) und mussten feststellen, dass “dicount” wohl doch etwas anderes meint, als wir dachten. Was uns aber aufgefallen ist, ist dass man Ausstellungsstücke deutlich günstiger bekommt. Das bedeutet, dass man exakt das Möbelstück bekommt, was ausgestellt ist und nur die Hälfte (oder deutlich weniger) zahlt. Aber dafür muss das gute Stück auch verkäuflich sein – also nicht mehr auf Lager.
Hier kann man sich nun die Füße von Laden zu laden ablaufen – was wir gemacht haben – nur um dann doch nichts zu finden. Letzte Chance war dann (wen wundert’s) das Internet. Wir haben mal recherchiert und bei einem Onlinehändler ein Ausstellungsstück gekauft – dieser schien sich auf den Verkauf von Ausstellungsstücken spezialisiert zu haben. Das einzige Problem war dann nur noch das alte Ledersofa loszuwerden. Aber davon schreibe ich ein anderes mal…