Eine Haftpflichtversicherung für das Auto zu besitzen, ist in Deutschland und Europa absolute Pflicht. Niemand soll mit einem Auto einen Schaden verursachen, den er persönlich nicht tragen könnte und auf dem der Geschädigte sitzenbleiben würde. (weiterlesen …)
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Wenn die Haftpflicht nicht ausreicht – der Kasko Versicherungsvergleich
2012
Wasserschaden – deckt das meine Hausratversicherung?
2012
Stellt euch vor: Eure Waschmaschine läuft und ihr denkt euch: „Hey, geh ich mal kurz zum Supermarkt und hole mir was zu essen!“ Was sich als gute Idee anhört, kann in einer Katastrophe enden. Denn kaum seid ihr wieder zuhause, kommt der Schock! Die Wohnung steht unter Wasser und die Nachbarn von unten stehen vor eurer Tür. Aber dann die Frage: Zahlt meine Hausratversicherung den Schaden?
Grundsätzlich muss bei einem Schaden untersucht werden, ob dieser von der Wohnung ausgegangen ist oder von außerhalb verursacht wurde. Steht hingegen fest dass Ihr der Verursacher des Schadens seid, greifen im Idealfall zwei Versicherungen: Die Privathaftpflichtversicherung und die Hausratversicherung. Doch welche greift wann?
Was bezahlt meine Hausratversicherung?
Generell deckt die Hausratversicherung den Schaden, den ihr in eurer Wohnung verursacht. Natürlich kommt es immer auf den Einzelfall an, besonders die Umstände des Schadens. Gehen wir einmal davon aus, dass der Schaden von der Waschmaschine kommt und diese auch mit einem sogenannten AquaStop ausgestattet war. Der Schlauch war geplatzt und das Wasser überschwemmt die Wohnung. Da ihr in einem Altbau wohnt, läuft das Wasser durch die Holzdecke und in die darunterliegende Wohnung. Somit erstreckt sich der von euch verursachte Schaden auf eure und eine andere Wohnung. Grundsätzlich deckt die Hausratversicherung nur den Schaden, der von euch in eurer Wohnung entstanden ist. Sprich: Euer Teppich oder eure Schränke werden bezahlt.
Was bezahlt meine Haftpflichtversicherung?
Eine Privathaftpflichtversicherung bezahlt grundsätzlich den Schaden, den eine Person einer anderen zufügt. Dies gilt für Personenschäden oder, wie im Falle der Waschmaschine, auch für Sachschäden. Das macht diese Versicherung neben der Krankenversicherung zu einer der wichtigsten überhaupt! Bitte unbedingt prüfen, ob ihr wirklich eine habt! Denn im Falle der ausgelaufenen Waschmaschine übernimmt sie die Kosten, um den Schaden an der Wohnung unter euch und natürlich den Schaden am Gebäude eures Vermieters zu ersetzen.
Brauche ich eine Hausratversicherung?
Unbedingt. Denn der oben beschriebene fiktive Fall passiert bestimmt dutzende Male pro Tag in Deutschland. Und wie schnell ein Schaden ins Unermessliche steigen kann, ergibt sich von selbst: Eure Wohnung steht unter Wasser, da ist ein Schaden. Flutet ihr die Wohnung eurer Nachbarn kann binnen Minuten ein Schaden eintreten, den ihr euer ganzes Leben nicht bezahlen werdet können. Daher: Ja. Ihr solltet beide Versicherungen haben! Und bitte prüft im Einzelfall, welche Bedingungen an die Übernahme von potentiellen Schäden geknüpft sind!
Bringbutler bringt’s – Beim Lieferservice online bestellen
2012
Neulich war es wieder soweit. Die Meute war auf dem Weg zu mir, und natürlich hatte ich es nicht geschafft, einzukaufen. Kurzum, ich war ziemlich in Not. Denn wenn sechs Kumpels zum Fußball gucken kommen, noch mit dem kühlen Bier prahlen und sich auf meine hausgemachten Speisen freuten, habe ich genau zwei Möglichkeiten. Ich erkläre ihnen, dass es nichts zu essen geben würde, und schaufele dann mein eigenes Grab. Plan B klang da schon um einiges besser: Warum bestell ich nicht einfach etwas beim Pizzaservice? Aber welcher ist denn der beste bei mir in der Stadt? Die Idee: Bringbutler sucht mir die Nummer Eins raus!
Es fing ja schon beim Aufrufen der Seite an. Die Startseite der Pizzaservice-Auswahl zeigte mir alle Lieferdienste, die in meiner Stadt verfügbar waren. Ihr seht alle wichtigen Infos sofort auf einen Blick: Wie heisst der Dienst, hat er gerade geöffnet, wie ist die Adresse und was bietet er an? Nicht unwichtig, denn schließlich muss ich ja bei sechs Kumpels sieben Geschmäcker treffen. Wenn ihr wisst, was ich meine! Zum Glück haben sich richtig coole Lieferdienste gelistet, so dass mir die Auswahl nicht schwer fiel.
Bringbutler ist ein alter Hase im Geschäft
Wenn ich richtig informiert bin, gibt es den Online-Bringdienst schon seit 11 Jahren. Das erklärt natürlich auch die Auflistung der erstklassigen Lieferdienste wie man am Beispiel Stuttgart erkennen kann. Allein in der Innenstadt sind mehr als 30 Lieferdienste angemeldet. Schon krass, wie viele es gibt. Gut, wenn da einer den Überblick behält! Also natürlich habe ich bestellt, ich habe mich auf die Bewertungen verlassen und wurde nicht enttäuscht. Der Pizzaservice kam schnell, das Essen war heiß und teuer war die Bestellung auch nicht! Aber dafür umso besser!
… und ich dachte ich habe etwas Neues gefunden!
Dass das Essen nicht von mir gekocht war, ließ sich natürlich nicht leugnen. Ich erklärte voller Stolz, dass ich einen neuen Lieferdienst entdeckt hätte, den die anderen unbedingt einmal ausprobieren sollten. Erstaunt fragten sie: „Klar, welchen meinst du?“ Als ich von Bringbutler erzählte, meinten meine Kumpels nur: „ Der ist nun wirklich bekannt!“ Zugegeben, ich habe mich nun auch überzeugen lassen. Was aus der Not geboren wurde, meine Freunde zum Fußballabend mit Essen zu versorgen, hat mir mittlerweile schon manches Mal den Abend gerettet. Wenn ich bis abends spät arbeite, lass ich mir was liefern. Denn die Auswahl ist wirklich gigantisch, nicht nur bei mir in Stuttgart …oder Köln. Die haben wir aber dann zumindest im Fußball geschlagen! Gerechtigkeit muss sein!
Neue Heizkörper im Nachkriegsbau
2012
Wir haben uns nun entschieden, die alten Heizkörper von 1959 bis 1962 auszutauschen und durch moderne zu ersetzen.Aktuell sind es noch solche riesigen Stahlheizkörper, aber nicht diese “billigen” die nach 40 Jahren ihren Geist aufgeben, sondern die unverwüstlichen aus Stahlguss, welche laut dem Sanitärfachmann in seiner Firma noch niemals ausgewechselt worden seien.
Für die Umwelt und gegen hohe Energiekosten
Da wir planen, das Haus komplett zu dämmen und eine Erdwärmepumpe installieren zu lassen, haben wir uns für aktuell überdimensionierte Heizkörper entschieden, welche nicht das typische Rillenmuster sondern eine glatte Front haben, denn auch das Auge wohnt ja mit. Überdimensioniert sind sie deshalb, weil wir aktuell noch eine ganz normale Gasheizung von 2005 haben, welche mit einer Vorlauftemperatur von 70° C läuft. Mit den neuen Heizkörpern müssen wir nur noch auf Stufe 2 aufdrehen, damit der Raum schön warm wird, da über die großflächigen Heizkörper enorm viel Wärme abgegeben wird.
Das Wasser was in den Heizkörpern ankam, als ich im Winter noch auf Stufe 5 schaltete, war übrigens nicht zu heiß, um es mit den bloßen Händen anzufassen. Wir haben also einen enormen Energieverlust auf den paar Metern von der Heizung zum Heizkörper. Dafür ist der unbeheizte Keller immer schön warm. Hier müssen wir also auch noch aktiv werden. Dafür ist aber ein eigener Post geplant.
Wenn die Heizung ersetzt und das Haus gedämmt sein wird, dann können wir die Vorlauftemperatur auf ca. 30° C reduzieren. Das Wasser muss also um 40°C weniger erhitzt werden, um den gleichen Heizeffekt zu erzielen! Damit bei dieser Maximalwärme der Raum auch angehme Wohntemparatur erreicht, müssen möglichst große Heizkörper installiert werden. Umso größer der Heizkörper umso geringer die Vorlauftemperatur. Das spart enorm Energiekosten und ist gut für die Umwelt.
Im Altbau dauert es immer länger
Das ist eine Weisheit, die ich mittlerweile bestätigen kann. Auch die Heizungen sind da keine Ausnahme. Geplant hat der Heizungsbauer 1,5 Manntage mit Geselle und Lehrling. Nun sind die 1,5 Manntage vorbei und es sind ganze zwei von fünf Heizkörpern vollständig installiert. Einen Vorwurf kann man den Jungs aber nicht machen. Sie taten mir gerade zu leid, als sie uns gestern verließen. Wir haben nämlich Decken, die vor Stahlstreben nur so strotzen. Sowas habe ich noch nie gesehen. Es müssen riesige Löcher gestemmt werden, um mit der Flex und mit Metallbohrern die Streben zu beseitigen.
Da unsere alten Heizköper so tief waren (bestimmt 30cm) sind sie auch noch in Nieschen unter dem Fenster eingelassen. Das führt dazu, dass die Rohre, die oben in den Boden gehen, im Keller in die Wand eingelassen sind und in der Wand einen Knick um 90° machen. Auch das hat das Zeitkonzept komplett umgeworfen, da im Keller für die neuen Rohre auch Teile der Wände aufgestämmt werden müssen.
Ich bin mal gespannt wie es nach dem Wochenende weitergeht. Die Kosten werden auf jeden Fall deutlich höher sein als geplant.
Kampf der Einrichtungslangeweile!
2012
Der Umzug ist nun schon einige Zeit her – wir haben uns zusammengelebt und der strahlende Glanz des Neuen nimmt langsam ab. Wir haben unsere Hausstände zusammengelegt und nur das schönste behalten. Aber irgendwie scheint mein schwarzes Leder Lieblingssofa meiner Frau nicht so ganz zu gefallen. Ich glaube sie hatte damals schon irgendwelche Einwände (Statistisch gesehen hat jeder Single Mann mindestens einmal in seinem Singleleben ein schwarzes Ledersofa…).
Sei es drum – wir sind uns einig, dass der Weg das Ziel ist und es sich schöner lebt, wenn man hier und da mal etwas verändert: Auf zum neuen Sofa!
Aber – Oh Mein Gott – habt ihr Euch mal die aktuellen Preise angeschaut? Ein befreundetes Ehepaar hat sich gerade eine neue Garnitur gekauft und locker 5.000 Euro hingelegt. Das ist weit außerhalb unseres Budgets. Es scheint so zu sein, dass man – will man nicht den IKEA einheitsramsch – man wohl wirklich Geld hinlegen muss. Wir wahren bei den bekannten Möbeldiscountern (Bei uns gibt es Dodenhof, Möbelkraft, Höffner) und mussten feststellen, dass “dicount” wohl doch etwas anderes meint, als wir dachten. Was uns aber aufgefallen ist, ist dass man Ausstellungsstücke deutlich günstiger bekommt. Das bedeutet, dass man exakt das Möbelstück bekommt, was ausgestellt ist und nur die Hälfte (oder deutlich weniger) zahlt. Aber dafür muss das gute Stück auch verkäuflich sein – also nicht mehr auf Lager.
Hier kann man sich nun die Füße von Laden zu laden ablaufen – was wir gemacht haben – nur um dann doch nichts zu finden. Letzte Chance war dann (wen wundert’s) das Internet. Wir haben mal recherchiert und bei einem Onlinehändler ein Ausstellungsstück gekauft – dieser schien sich auf den Verkauf von Ausstellungsstücken spezialisiert zu haben. Das einzige Problem war dann nur noch das alte Ledersofa loszuwerden. Aber davon schreibe ich ein anderes mal…
Der Arbeitsplatz der Hausfrau
2012
Was heute wohl sofort jeden Aufhorchen läßt, steht bei uns doch tatsächlich noch zuim Grundriss des Architekten. Gemeint bei uns ist damit im Keller die Waschküche, die bei uns, wie das gesamte Haus, ein wenig in die Jahre gekommen ist. Wir haben zwar kein Schimmel in Keller, aber dennoch ist die Feuchtigkeit sowohl von außen eingedrungen, also auch von innen in den Waschräumen enthalten. Eine Kellersanierung steht also an. Noch ist nichts konkretes geplant, die Fachmänner wurden aber schon zur Rate gezogen. Neben dem Schimmelschutz ist das zweite Ziel Heizkosten zu sparen. In Hinblick auf diese beiden Punkte soll die Sanierung durchgeführt werden.
Die Schwachstelle ist bei uns die Sperrschicht, welche nun nach ca. 50 Jahren anscheinend anfängt, ihre Funktion aufzugeben. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis wir Schimmel haben, denn neben der defekten Sperrschicht ist die Isolation des Kellers eher als nicht vorhanden zu bezeichnen. Kalte, feuchte Räume dienen nicht unbedingt der Wohnqualität. Die Sanierung würde diese natürlich steigern und nicht nur diese, sondern auch den Hauswert und das nicht unerheblich. Die Kosten sind geringer als der daraus resultierende Wertzuwachs.
Die Sanierung sollte bei uns mehrere Schritte enthalten: Zuallererst muss die Sperrschicht erneuert werden, hierfür muss der Keller ausgehoben werden, so dass von außen eine neue Schicht aufgetragen werden kann, hierbei wird gleichzeitig eine Dämmung angebracht, so dass der Keller danach von außen keine Feuchtigkeit mehr erfährt und gleichzeitig der Keller die Wärme besser halten kann. Dadurch kann der Keller sicher als trockener Lagerraum und evtl. auch als Wohnraum genutzt werden. Hierfür sind in den dafür in Frage kommenden Räumen schon Heizköper installiert, so dass hier kein weiterer Bedarf besteht.
Da die Kellerräume nur selten als Wohnraum genutzt werden und somit meist keine Heizung läuft, sollte man auch an eine Kellerdeckendämmung denken. Diese schützt das Erdgeschoß vor der kalten Kellerluft. Je nach Deckenart besteht hier erhebliches Energiesparpotential. Deutlich wird es auch an der Wohnqualität, wenn man im Erdgeschoß plötzlich barfuß über den Fliesenboden laufen kann und die geliebte Frau einen Abends im Bett mit warmen Füßen überrascht.
Ich kann nur empfehlen eine Fachmann zu Rate zu ziehen. Inbesondere wenn schon starke Feuchtigkeitsschäden, wie z.B. Mineralienauskristalisierung, brökelnder Putz oder gar Schimmel aufgetreten sind. Hier muss das Mauerwerk oft professionell mit einen Heizlüfter und Bohrungen zur Drucklufteinfuhr trockengelegt werden. Auch wenn die Sperrschicht nicht auf konventionelle Art zu erneuern ist, weil z.B. die Hausumrandung durch Terrassenfundamente etc. nicht freigelegt werden kann, ist fachmännischer Rat unabdingbar. Es gibt viele Spezialverfahren die die Probleme auch lösen können. Das Mauerwerk kann durch Spezialharze versiegelt werden (Holhlraumbefüllung) oder eine Sperrschicht wird von innen angebracht (Hier verliert man allerdings recht viel Nutzfläche).
Der Plan steht: Es wird ein Generationenhaus
2011
Generationsübergreifend unter einem Dach zu leben ist sicherlich nicht für jeden geeignet und auch wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber neben all den Konflikten an die man direkt denken kann, gibt es auch außerordentlich positive Aspekte, die es zu überdenken gilt. Wir, also meine Tochter, meine Frau und ich werden mit meiner Schwiegermutter zusammen in ein Haus in Lübeck ziehen, weil wir uns einerseits gut verstehen und andererseits uns gegenseitig gut unterstützen können. Meine Frau und ich sind beide berufstätig und arbeiten in Vollzeit, unsere Tochter geht noch in den Kindergarten und Omi geht Ende des Jahres in Rente.
Klar, dass Omi sich angeboten hat, auf unsere Tochter aufzupassen, so dass sie in einem Jahr nicht in eine Ganztagesschule muss und auch kein Schlüsselkind wird. Ebenso ist die Karriere von meiner Frau und mir insofern gesichert, dass wir mit einer Teilzeitstelle nicht auf Abstellgleis gestellt werden, wie es in Deutschland leider noch sehr üblich ist. Da wiegen mögliche Nachteile wie Streit über Ordnung und Sauberkeit, Aufgabenverteilung etc. nicht wirklich schwer.
Aber auch andersherum können wir der Omi natürlich auch Untersützung anbieten. So kann ich sicherlich Renovierungsarbeiten tätigen und schwere Einkäufe schleppen, die Omi mit der Zeit vielleicht immer weniger schafft. Und natürlich vereinsamt sie auch nicht im Alter, was ich mir zwar nur schwer vorstellen kann, aber man weiß ja nie was die Zukunft bringt.
Nun gilt es also, alle Einfamilienhäuser in Stadtrandnähe zu ignorieren und ein Mehrparteienhaus, idealerweise auf der Lübecker Innenstadtinsel, zu finden. Wir haben zwar auch über Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnung nachgedacht, doch wollen wir alle irgendwie nicht die Stadt verlassen. Shoppen, Theater, Kino, Kindergarten, Schule, Ärzte und Restauraunts fußläufig zu erreichen, war schon immer ein Traum von mir und die Altbauten in der Lübecker Altstadt sind genau mein Traum vom Haus. So toll Neubauten auch sind, so haben sie nicht den Charme eines alten Offizierquartiers mit 3,30m hohen Decken und Innenhof.
Ein neuer Lebensabschnitt wird geplant und wird hoffentlich bis Ende des Jahres beginnen.
Der Wunsch vom Eigenheim
2011
Als wir aus beruflichen Gründen in unsere neue Heimat Lübeck gezogen sind, musste alles sehr schnell gehen. Mit wenig Geld und somit mit nur kleiner Auswahl an in Frage kommender Wohnungen, mussten wir innerhalb von zwei Wochen eine neue Bleibe bei einem maximalen Budget von 600 Euro Kaltmiete finden. Es erschien als Glücksfall, als wir 76 Quadratmeter für 450 Euro Altbau mit einem Gartenparadies gefunden haben. Zwar musste viel renoviert werden, dafür durften wir aber auch drei Monate mietfrei wohnen und konnten schon mal unser handwerkliches Geschick und neue Werkzeuge testen.
Nach drei Jahren ist es nun an der Zeit an die Zukunft zu denken und neben der normalen Rente under Riester Zulage auch an eine weitere Altersvorsorge zu denken. In der Zeit kurz nach der Weltwirtschaftskrise liegt dabei kaum etwas näher als sein Geld in ein Haus zu investieren. Denn so schön es hier mittlerweile geworden ist, so hat diese Wohnung auch Nachteile. Der feuchte Keller, der jahrelang nicht trockengelegt wurde, führte zu Schimmel und zu gesundheitlichen Problemen und es ist schade und nervraubend, wenn man einem Vermieter die Pistole auf die Brust setzen muss, bevor so ein Schaden behoben wird.
Der nächste Grund ist, dass eine gute Hausdämmung fehlt, somit zahlen wir mittlerweile 130 Euro an Gaskosten obwohl wir schon den Anbieter gewechselt und günstige Gaspreise haben. Und mit Gas heizen wir nur! Noch günstiges Gas zu bekommen wäre echt traumhaft. Das würde uns einiges an Kosten sparen. Die Warmwasseraufbereitung funktioniert per Durchlauferhitzer, also per Strom. Unsere Stromrechnung liegt pro Monat bei 120 Euro, sie könnte niedriger sein, aber schon seit Jahren schwöre ich auf Ökostrom. Und mein zertifizierter Ökostrom ist immer noch wesentlich günstiger, als der Standardtarif der hiesigen Stadtwerke. An sonstigen Nebenkosten kommen ca 70 Euro zusammen. Die Kaltmiete von 450 Euro wird mit den direkten Nebenkosten von summiert 370 Euro fast verdoppelt. Somit sind die Nebenkosten schon zu einer zweiten Miete geworden.
Der letzte erwähnenswerte Grund ist, dass unsere Familie relativ weit auseinander wohnt und die Großeltern gerne ihre Enkelin besuchen. Leider haben wir in den 80qm nur 3,5 Zimmer und somit ist es immer ziemlich problematisch, wenn meine Schwiegereltern über Nacht bleiben wollen. Ein Gästezimmer/Büro mit Schlafsofa und Schreibtisch wäre echt toll.
Aus diesen Gründen haben wir uns entschieden uns ein Haus zu kaufen. Nunja, bisher ist das nur ein Wunsch und kaum konkret, aber wir wollen über die Suche, die Finanzierung und all die anderen Abenteuer, die so ein Hauskauf mit sich bringt, berichten. Und damit das nicht alles zu langweilig wird, erzähle ich auch ab und zu etwas von unserem Garten. Wir üben hier schon fleissig. Aktuell legen wir einen Kräutergarten an und ziehen die Kräuter teilweise selber.