Archive for the ‘Allgemein’ Category

Urlaub ist toll, aber was ist mit meiner Wohnung?


12.05.
2012

Unser letzter großer Urlaub nach Griechenland ist jetzt schon über ein halbes Jahr her und die Hochzeitsreise noch ein paar Monate hin, trotzdem werden wir uns wieder rechtzeitig Gedanken machen müssen, wie wir unsere Wohnung für die Urlaubszeit “präparieren” und “betreuen” lassen. Das sollte man nicht erst am letzten Tag tun, denn eine mehrtägige Abwesenheit bedeutet normalerweise auch, dass man jemanden finden muss, der die Blumen gießt, den Briefkasten vor dem Überlaufen rettet und wie in unserem Fall die Katze versorgt. Was Katzen gar nicht mögen, ist das Herausreißen aus der bekannten Umgebung, also bloß nicht Katzenpensionen oder noch schlimmer die Unterbringung bei Bekannten oder Verwandten in Erwägung ziehen. Katzen kommen gut damit klar, ein paar Tage alleine zu sein, solange immer mal jemand vorbeischaut, sie füttert und sich ein wenig mit ihr beschäftigt.

Aber auch sonst sollte man alle stillen Stromfresser vom Strom abtrennen und prüfen, ob Geräte wie der Kühlschrank eine Holiday-Funktion haben, denn wenn niemand im Haus ist, muss ja nicht unnötig Strom und damit Geld vergeudet werden. Zudem sollte man auch den Wasserzulauf zur Waschmaschine abdrehen, um nicht nach der Rückkehr einen Wasserschaden vorzufinden.

Wenn man jemanden für die Betreuung von Wohnung und ggf. Katze gefunden hat, sollte dieser sich in der Wohnung einigermaßen auskennen, über alle wichtigen Schlüssel verfügen und zudem mit einer Telefonliste ausgestattet sein, die Notfallnummern vom Hausmeister oder Tierarzt enthält, denn nicht in jedem Urlaubsland ist man telefonisch immer erreichbar.

Wenn man das alles berücksichtigt hat, kann man ohne Probleme das nächste Flugzeug besteigen und einen schönen Urlaub haben, ohne bei seiner Rückkehr mit einer bösen Überraschung rechnen zu müssen.

Kampf der Einrichtungslangeweile!


07.05.
2012

Der Umzug ist nun schon einige Zeit her – wir haben uns zusammengelebt und der strahlende Glanz des Neuen nimmt langsam ab. Wir haben unsere Hausstände zusammengelegt und nur das schönste behalten. Aber irgendwie scheint mein schwarzes Leder Lieblingssofa meiner Frau nicht so ganz zu gefallen. Ich glaube sie hatte damals schon irgendwelche Einwände (Statistisch gesehen hat jeder Single Mann mindestens einmal in seinem Singleleben ein schwarzes Ledersofa…).

Sei es drum – wir sind uns einig, dass der Weg das Ziel ist und es sich schöner lebt, wenn man hier und da mal etwas verändert: Auf zum neuen Sofa!

Aber – Oh Mein Gott – habt ihr Euch mal die aktuellen Preise angeschaut? Ein befreundetes Ehepaar hat sich gerade eine neue Garnitur gekauft und locker 5.000 Euro hingelegt. Das ist weit außerhalb unseres Budgets. Es scheint so zu sein, dass man – will man nicht den IKEA einheitsramsch – man wohl wirklich Geld hinlegen muss. Wir wahren bei den bekannten Möbeldiscountern (Bei uns gibt es Dodenhof, Möbelkraft, Höffner) und mussten feststellen, dass “dicount” wohl doch etwas anderes meint, als wir dachten. Was uns aber aufgefallen ist, ist dass man Ausstellungsstücke deutlich günstiger bekommt. Das bedeutet, dass man exakt das Möbelstück bekommt, was ausgestellt ist und nur die Hälfte (oder deutlich weniger) zahlt. Aber dafür muss das gute Stück auch verkäuflich sein – also nicht mehr auf Lager.

Hier kann man sich nun die Füße von Laden zu laden ablaufen – was wir gemacht haben – nur um dann doch nichts zu finden. Letzte Chance war dann (wen wundert’s) das Internet. Wir haben mal recherchiert und bei einem Onlinehändler ein Ausstellungsstück gekauft – dieser schien sich auf den Verkauf von Ausstellungsstücken spezialisiert zu haben. Das einzige Problem war dann nur noch das alte Ledersofa loszuwerden. Aber davon schreibe ich ein anderes mal…

Vorsicht vor den Nachbarn!


06.03.
2012

Mal ein völlig anderes Problem, das in vielen Fällen immer erst auffällt, wenn es schon zu spät ist, denn seine Nachbarn kann man sich nicht aussuchen und im Normalfall auch vor dem Einzug oft weder sehen noch ihr Verhalten einschätzen, daher sollte man seine Vormieter auch danach fragen.

Ich komme mir einerseits wie ein Spießer vor, wenn nebenan mal wieder die Party abgeht und ich darüber nachdenke, ob man jetzt schon die Polizei holen müsste. Aber wenn bis in die frühen Morgenstunden laut gegröhlt, im Treppenhaus Randale gemacht und im Sommer vom Balkon aus die ganze Gegend zusammengebrüllt wird, dann ist das ein Level, der definitiv die Toleranzgrenze überschreitet. – Übrigens, hier gibts billige Balkonstühle – Da kann man dann draussen sitzen und selber laut sein. – Aber was macht man jetzt? Bei dem offensichtlichen Alkoholpegel und der offensichtlich nicht ansatzweise vorhandenen Erkenntnis, dass man gerade gegen eine Menge Vorgaben aus dem Mietvertrag verstößt, glaube ich eher daran, ausgelacht zu werden oder einen auf die Fresse zu bekommen als für Ruhe zu sorgen, wenn ich rüber gehe. Aber gleich die Polizei rufen? Man fragt sich ja auch, ob man mit sowas einen nachbarlichen Kleinkrieg auslöst und den will keiner, oder?

Es ist übrigens ein Irrglaube, dass einem bestimmt Tage bzw. Nächte ohne Regeln zustehen, in denen man ohne Rücksicht die Sau rauslassen kann, es gelten immer die im Mietvertrag genannten Ruhezeiten. Allerdings ist es sicher kein Problem, mal eine Ausnahme zu machen, dafür sollte man aber seine Nachbarn informieren und trotzdem versuchen, einen gewissen Level nicht zu überschreiten.

Ich bin jetzt im Internet darüber gestolpert, dass man eine Mietminderung vom Vermieter wegen Lärmbelästigung fordern kann, dafür sollte man aber ein mindestens vierwöchiges “Lärmprotokoll” führen. Damit werden wir jetzt anfangen, mal schauen, ob man nebenan dann etwas Rücksicht auf die Menschen nimmt, die nachts gerne schlafen würden.

Der Arbeitsplatz der Hausfrau


11.02.
2012

Was heute wohl sofort jeden Aufhorchen läßt, steht bei uns doch tatsächlich noch zuim Grundriss des Architekten. Gemeint bei uns ist damit im Keller die Waschküche, die bei uns, wie das gesamte Haus, ein wenig in die Jahre gekommen ist. Wir haben zwar kein Schimmel in Keller, aber dennoch ist die Feuchtigkeit sowohl von außen eingedrungen, also auch von innen in den Waschräumen enthalten. Eine Kellersanierung steht also an. Noch ist nichts konkretes geplant, die Fachmänner wurden aber schon zur Rate gezogen. Neben dem Schimmelschutz ist das zweite Ziel Heizkosten zu sparen. In Hinblick auf diese beiden Punkte soll die Sanierung durchgeführt werden.

Die Schwachstelle ist bei uns die Sperrschicht, welche nun nach ca. 50 Jahren anscheinend anfängt, ihre Funktion aufzugeben. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis wir Schimmel haben, denn neben der defekten Sperrschicht ist die Isolation des Kellers eher als nicht vorhanden zu bezeichnen. Kalte, feuchte Räume dienen nicht unbedingt der Wohnqualität. Die Sanierung würde diese natürlich steigern und nicht nur diese, sondern auch den Hauswert und das nicht unerheblich. Die Kosten sind geringer als der daraus resultierende Wertzuwachs.

Die Sanierung sollte bei uns mehrere Schritte enthalten: Zuallererst muss die Sperrschicht erneuert werden, hierfür muss der Keller ausgehoben werden, so dass von außen eine neue Schicht aufgetragen werden kann, hierbei wird gleichzeitig eine Dämmung angebracht, so dass der Keller danach von außen keine Feuchtigkeit mehr erfährt und gleichzeitig der Keller die Wärme besser halten kann. Dadurch kann der Keller sicher als trockener Lagerraum und evtl. auch als Wohnraum genutzt werden. Hierfür sind in den dafür in Frage kommenden Räumen schon Heizköper installiert, so dass hier kein weiterer Bedarf besteht.

Da die Kellerräume nur selten als Wohnraum genutzt werden und somit meist keine Heizung läuft, sollte man auch an eine Kellerdeckendämmung denken. Diese schützt das Erdgeschoß vor der kalten Kellerluft. Je nach Deckenart besteht hier erhebliches Energiesparpotential. Deutlich wird es auch an der Wohnqualität, wenn man im Erdgeschoß plötzlich barfuß über den Fliesenboden laufen kann und die geliebte Frau einen Abends im Bett mit warmen Füßen überrascht.

Ich kann nur empfehlen eine Fachmann zu Rate zu ziehen. Inbesondere wenn schon starke Feuchtigkeitsschäden, wie z.B. Mineralienauskristalisierung, brökelnder Putz oder gar Schimmel aufgetreten sind. Hier muss das Mauerwerk oft professionell mit einen Heizlüfter und Bohrungen zur Drucklufteinfuhr trockengelegt werden. Auch wenn die Sperrschicht nicht auf konventionelle Art zu erneuern ist, weil z.B. die Hausumrandung durch Terrassenfundamente etc. nicht freigelegt werden kann, ist fachmännischer Rat unabdingbar. Es gibt viele Spezialverfahren die die Probleme auch lösen können. Das Mauerwerk kann durch Spezialharze versiegelt werden (Holhlraumbefüllung) oder eine Sperrschicht wird von innen angebracht (Hier verliert man allerdings recht viel Nutzfläche).

Eine Werkstatt in der Garage!


14.08.
2011

Wenn sich die Freundin Laubsägen als Hobby aussucht, kommt man schnell an den Punkt, wo das Sägen mit einer Laubsäge doch etwas zu anstrengend und zeitintensiv wird, also muss man schwerere Geschütze auffahren: Eine Dekupiersäge musste her. Abgesehen davon, dass man das passende Gerät finden muss, genauso dringend braucht man einen Platz, wo man das Ding aufstellen und benutzen kann. Als Mieter kommt einem da kurz der eigene Keller in den Sinn, doch die Beschwerden wegen der Lautstärke wären dort natürlich vorprogrammiert, was also tun?

Wir hatten Glück, dass die Mutter meiner Freundin eine große Garage hat, wo wir eine Werkstatt einrichten durften. Also ab in den Baumarkt, eine vernünftige Dekupiersäge, eine einfache Werkbank und noch jede Menge anderes Zubehör besorgt und dann ab zur Garage. Dort musste erst mal wieder aufgeräumt werden, bevor die neue Bastelecke fürs Laubsägen vorbereitet werden konnte. Also Gerümpel raus, Ziegelsteine von einer Ecke in die andere, Werkbank zusammengeschraubt und alles aufgestellt, damit war die Werkstatt einsatzbereit.

Als größtes Problem erwies sich dann das Garagenschloss, Säge und Zubehör wollten ja auch gesichert werden, also wurde ein neues Schloss besorgt. Doch das wollte sich nicht gerade einfach in die Tür einbauen lassen, mit Hammer und Meißel musste an einigen Stellen nachgeholfen werden, bis sich endlich auch der Schlüssel im Schloss drehen und die Tür abschließen ließ.

Beeindruckend was dann auch die Ausbeute der ersten zwei Stunden Sägen mit der elektrischen Dekupiersäge, das hätte mit der Handlaubsäge sicher Tage gedauert. Man darf gespannt sein, was für tolle Holzprodukte noch in der neuen Werkstatt meiner Freundin entstehen werden. Auf jeden Fall wird jetzt erst mal gesägt, bis der Winter kommt und es zum langen Arbeiten zu kalt sein wird. Aber Schleifen, Anmalen und Zusammenbauen geht ja auch wieder im Wohnzimmer.

Der Wunsch vom Eigenheim


02.05.
2011

Als wir aus beruflichen Gründen in unsere neue Heimat Lübeck gezogen sind, musste alles sehr schnell gehen. Mit wenig Geld und somit mit nur kleiner Auswahl an in Frage kommender Wohnungen, mussten wir innerhalb von zwei Wochen eine neue Bleibe bei einem maximalen Budget von 600 Euro Kaltmiete finden. Es erschien als Glücksfall, als wir 76 Quadratmeter für 450 Euro Altbau mit einem Gartenparadies gefunden haben. Zwar musste viel renoviert werden, dafür durften wir aber auch drei Monate mietfrei wohnen und konnten schon mal unser handwerkliches Geschick und neue Werkzeuge testen.

Nach drei Jahren ist es nun an der Zeit an die Zukunft zu denken und neben der normalen Rente under Riester Zulage auch an eine weitere Altersvorsorge zu denken. In der Zeit kurz nach der Weltwirtschaftskrise liegt dabei kaum etwas näher als sein Geld in ein Haus zu investieren. Denn so schön es hier mittlerweile geworden ist, so hat diese Wohnung auch Nachteile. Der feuchte Keller, der jahrelang nicht trockengelegt wurde, führte zu Schimmel und zu gesundheitlichen Problemen und es ist schade und nervraubend, wenn man einem Vermieter die Pistole auf die Brust setzen muss, bevor so ein Schaden behoben wird.

Der nächste Grund ist, dass eine gute  Hausdämmung fehlt, somit zahlen wir mittlerweile 130 Euro an Gaskosten obwohl wir schon den Anbieter gewechselt und günstige Gaspreise haben. Und mit Gas heizen wir nur! Noch günstiges Gas zu bekommen wäre echt traumhaft. Das würde uns einiges an Kosten sparen. Die Warmwasseraufbereitung funktioniert per Durchlauferhitzer, also per Strom. Unsere Stromrechnung liegt pro Monat bei 120 Euro, sie könnte niedriger sein, aber schon seit Jahren schwöre ich auf Ökostrom. Und mein zertifizierter Ökostrom ist immer noch wesentlich günstiger, als der Standardtarif der hiesigen Stadtwerke. An sonstigen Nebenkosten kommen ca 70 Euro zusammen. Die Kaltmiete von 450 Euro wird mit den direkten Nebenkosten von summiert 370 Euro fast verdoppelt. Somit sind die Nebenkosten schon zu einer zweiten Miete geworden.

Der letzte erwähnenswerte Grund ist, dass unsere Familie relativ weit auseinander wohnt und die Großeltern gerne ihre Enkelin besuchen. Leider haben wir in den 80qm nur 3,5 Zimmer und somit ist es immer ziemlich problematisch, wenn meine Schwiegereltern über Nacht bleiben wollen. Ein Gästezimmer/Büro mit Schlafsofa und Schreibtisch wäre echt toll.

Aus diesen Gründen haben wir uns entschieden uns ein Haus zu  kaufen. Nunja, bisher ist das nur ein Wunsch und kaum konkret, aber wir wollen über die Suche, die Finanzierung und all die anderen Abenteuer, die so ein Hauskauf mit sich bringt, berichten. Und damit das nicht alles zu langweilig wird, erzähle ich auch ab und zu etwas von unserem Garten. Wir üben hier schon fleissig. Aktuell legen wir einen Kräutergarten an und ziehen die Kräuter teilweise selber.

Schimmelzähmen schwer gemacht!


16.04.
2011

Wenn man in eine neue Wohnung zieht, hofft man natürlich, dass die Schimmelprobleme aus der alten Wohnung nicht ebenfalls mit umziehen. Doch der feuchte Wechsel in den Herbst sorgte auch in der neuen Wohnung innerhalb kürzester Zeit zuerst zu schwarzen Rändern am Fensterrahmen und bald auch in den Zimmerecken an den Wänden Richtung Außenwand. Jeden Morgen waren die Scheiben extrem nass und auch Lüften half nichts. Nach wiederholtem Beschweren und einem Nichteingreifen des Hausmeisters sollte dann die Schimmelexpertin der Baugenossenschaft geschickt werden, doch es kam nur ihre Vertretung, die uns eine hohe Luftfeuchtigkeit bestätigen konnte und auf falsches Lüften verwies, die einfache Lösung also. Daher wurde die Katze dann zwei- bis dreimal täglich weggesperrt, damit wir bei immer kälter werdenden Temperaturen durch weiteres Stoßlüften die Luftfeuchtigkeit immerhin von 90% zurück auf 70% bekommen konnten, was nun auch nicht gerade ein guter Werte war.

Nachdem natürlich in kürzester Zeit die vom Maler behandelten und übermalten Stellen wieder schwarz wurden und auch die dann in den Fenster installierten Zwangsentlüfter nichts brachten, war irgendwann guter Rat teuer. Und doch sollte sich dann alles durch eine plötzliche Eingebung meiner Freundin ändern. Der fiel nämlich auf, dass der kleine Lüftungsschacht im Bad nicht mehr richtig Luft zog, also machten wir ihn auf und wurden von Dreck fast erschlagen. Der Schacht war so voll und verdreckt, dass natürlich sämtliche nasse Luft vom Duschen ihren Weg durch die Wohnung suchte und dadurch logischerweise für enorme Luftfeuchtigkeit sorgen musste! Nachdem wir den Schacht gereinigt hatten, hatten wir fast sofort normale Werte um die 50%.

Natürlich haben wir mit dem Stoßlüften weiterhin nicht aufgehört, aber alle Mieter mit ähnlichen Problemen sollten sich nicht einfach nur mit der Aufforderung zum Lüften zufrieden geben, in den meisten Fällen sind die schlechte Isolierung der Außenwand oder eben fehlende und verstopfte Abluftmöglichkeiten in der Wohnung die Ursache. Vernünftig lüften sollte man natürlich trotzdem und ich empfehle jedem ein Hygrometer, das Temperatur und Luftfeuchtigkeit eines Raumes misst. Denn ist der Schimmel erstmal da, ist es oft schwer, ihn wieder loszuwerden!

Der Frühling ist da!


10.04.
2011

Endlich scheint der Winter vorbei zu sein, wir konnten heute tatsächlich mal wieder auf dem Balkon essen und die Frühlingssonne genießen. Ein nasser Herbst und ein kalter Winter haben uns in erster Linie wegen Schimmelproblemen auf Trab gehalten, von denen ich noch ein anderes Mal genauer berichten werde. Doch das liegt alles zurück, immer schneller kommt das Datum entgegen, an dem wir hier eingezogen sind und bisher haben wir es noch keinen Tag bereut. Bisher haben wir so einiges erledigt, unter anderem uns für einen neuen Stromanbieter entschieden. Daher wird es hier nach einem ruhigen, faulen Winter auch mal wieder ein paar News aus der neuen und inzwischen ja schon fast alten Wohnung geben, denn bald wird endlich das neue Sofa zu bestaunen sein, außerdem wird es mal einen neuen Einblick in die Wohnung nach einem Jahr geben.

Beginnen tun wir mit der Frühlingsbepflanzung! In bunten Farben erstrahlt der Balkon, weil meine Freundin dann doch noch begeistert nach Stiefmütterchen, Blumenzwiebeln und Blumenerde gegriffen und so das alte Gestrüpp des letzten Jahres aus den Blumenkästen verbannt hat. Es wird nicht mehr lange dauern, bis alles wieder grün und bunt sein wird, da sollte man schon mal ein wenig im nächsten Blumengeschäft oder Baumarkt investieren, um auch den eigenen Balkon frühlingshaft erstrahlen zu lassen. Ich jedenfalls freue mich jetzt noch mehr auf den Sommer!

Der Urlaub naht, es gibt viel zu tun!


01.10.
2010

Urlaub ist schon was Tolles, allerdings ist es bei uns auch so, dass einem mal wieder nicht viel Zeit zum Faulenzen und Entspannen und schon gar nicht zum Verreisen bleibt (auch wenn ich insgeheim von so einer Finca auf Mallorca träume). Im Alltag bleibt dann doch immer eine Menge liegen und da wir seit einem Vierteljahr keine Zeit mehr hatten, mal so richtig alle offenen Punkte abzuarbeiten, erwartet uns so Einiges in der nächsten Woche. Erstmal ist die Mutter meiner Freundin sicher froh, wenn wir endlich die restlichen Kartons und Möbel aus den alten Räumen ihrer Tochter holen, da liegt zwar größtenteils nur noch Kleinkram, davon aber eine Menge. Generell werden wir uns mal durch den Berg von Zeug wühlen, der da so zusammen kommt, da wird sicher einiges in den Müll können, anderes bringt vielleicht noch etwas Kohle bei eBay. Mal schauen, wenn wir da genug Geld zusammen bekommen, ist vielleicht auch endlich die Wunschkommode meiner Freundin drin, oder wir machen eine dieser Sprachreisen für Kinder, (ja, wir müssen auf dem Kinderniveau beginnen *g) denn wir sind sprachlich echt noch nicht gut genug vorbereitet auf einen Urlaub im Ausland. Dann werden wir wohl generell mal die Wohnung etwas aufräumen, mit den Balkonpflanzen hat meine Freundin gestern schon angefangen. Aber zwischen Geräume und eBay wird hoffentlich noch genug Zeit bleiben, um einfach mal zu verschnaufen und ein paar freie Tage in der tollen, neuen Wohnung zu verbringen. Ob die Katze schon ahnt, dass sie nächste Woche deutlich weniger Zeit für sich alleine hat?

Die Heizung ist an, es ist nämlich kalt!!


01.10.
2010

Meine Freundin hatte den Plan, bis Oktober nicht zu heizen, das wäre ja viel zu teuer und tut ja gar nicht not. Tja, Ende September, kurz vor dem gesteckten Ziel, war es dann morgens doch ein wenig zu kalt im Bad, da wurde dann eben doch mal am Regler gedreht. Erste Heizversuche klappten dann allerdings auch nicht sofort, da die Heizkörper nach so langer Nichtbenutzung dann doch erstmal wieder begreifen mussten, wie sie eigentlich funktionieren. Aber inzwischen arbeiten sie vernünftig und auch bei uns läuft wieder die Heizkostenuhr an. Das Leben ist teuer, aber man muss halt schauen, ob alles, was man so zahlt, wirklich nötig ist. Natürlich ist es nicht in jeder Mietwohnung möglich, beispielsweise einen Gasanbieter Vergleich zu machen, aber falls das möglich ist, solltet ihr das in jedem Fall machen, ihr könnt da wirklich eine Menge sparen. Man glaubt ja oft gar nicht, was da an Geld so durch die Steckdose oder die Heizung durchläuft. Generell sollte aber jeder bedenken, dass Heizkosten sparen und längerer Stillstand der Heizung vielleicht Heizkosten spart, aber leicht zu Schäden an der Heizung führen kann, und die werden dann richtig teuer. Für den Vermieter? Nee, vom Mieter wird vernünftiges Heizverhalten erwartet und das Ablesen der Heizkörper gibt schnell Infos darüber, ob extremes Heizkostensparen für den Schaden verantwortlich war. Also lieber wenn möglich bei Fixkosten schauen, ob man vielleicht durch einen Anbieterwechsel sparen kann.