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Schimmelzähmen schwer gemacht!


16.04.
2011

Wenn man in eine neue Wohnung zieht, hofft man natürlich, dass die Schimmelprobleme aus der alten Wohnung nicht ebenfalls mit umziehen. Doch der feuchte Wechsel in den Herbst sorgte auch in der neuen Wohnung innerhalb kürzester Zeit zuerst zu schwarzen Rändern am Fensterrahmen und bald auch in den Zimmerecken an den Wänden Richtung Außenwand. Jeden Morgen waren die Scheiben extrem nass und auch Lüften half nichts. Nach wiederholtem Beschweren und einem Nichteingreifen des Hausmeisters sollte dann die Schimmelexpertin der Baugenossenschaft geschickt werden, doch es kam nur ihre Vertretung, die uns eine hohe Luftfeuchtigkeit bestätigen konnte und auf falsches Lüften verwies, die einfache Lösung also. Daher wurde die Katze dann zwei- bis dreimal täglich weggesperrt, damit wir bei immer kälter werdenden Temperaturen durch weiteres Stoßlüften die Luftfeuchtigkeit immerhin von 90% zurück auf 70% bekommen konnten, was nun auch nicht gerade ein guter Werte war.

Nachdem natürlich in kürzester Zeit die vom Maler behandelten und übermalten Stellen wieder schwarz wurden und auch die dann in den Fenster installierten Zwangsentlüfter nichts brachten, war irgendwann guter Rat teuer. Und doch sollte sich dann alles durch eine plötzliche Eingebung meiner Freundin ändern. Der fiel nämlich auf, dass der kleine Lüftungsschacht im Bad nicht mehr richtig Luft zog, also machten wir ihn auf und wurden von Dreck fast erschlagen. Der Schacht war so voll und verdreckt, dass natürlich sämtliche nasse Luft vom Duschen ihren Weg durch die Wohnung suchte und dadurch logischerweise für enorme Luftfeuchtigkeit sorgen musste! Nachdem wir den Schacht gereinigt hatten, hatten wir fast sofort normale Werte um die 50%.

Natürlich haben wir mit dem Stoßlüften weiterhin nicht aufgehört, aber alle Mieter mit ähnlichen Problemen sollten sich nicht einfach nur mit der Aufforderung zum Lüften zufrieden geben, in den meisten Fällen sind die schlechte Isolierung der Außenwand oder eben fehlende und verstopfte Abluftmöglichkeiten in der Wohnung die Ursache. Vernünftig lüften sollte man natürlich trotzdem und ich empfehle jedem ein Hygrometer, das Temperatur und Luftfeuchtigkeit eines Raumes misst. Denn ist der Schimmel erstmal da, ist es oft schwer, ihn wieder loszuwerden!

Die Heizung ist an, es ist nämlich kalt!!


01.10.
2010

Meine Freundin hatte den Plan, bis Oktober nicht zu heizen, das wäre ja viel zu teuer und tut ja gar nicht not. Tja, Ende September, kurz vor dem gesteckten Ziel, war es dann morgens doch ein wenig zu kalt im Bad, da wurde dann eben doch mal am Regler gedreht. Erste Heizversuche klappten dann allerdings auch nicht sofort, da die Heizkörper nach so langer Nichtbenutzung dann doch erstmal wieder begreifen mussten, wie sie eigentlich funktionieren. Aber inzwischen arbeiten sie vernünftig und auch bei uns läuft wieder die Heizkostenuhr an. Das Leben ist teuer, aber man muss halt schauen, ob alles, was man so zahlt, wirklich nötig ist. Natürlich ist es nicht in jeder Mietwohnung möglich, beispielsweise einen Gasanbieter Vergleich zu machen, aber falls das möglich ist, solltet ihr das in jedem Fall machen, ihr könnt da wirklich eine Menge sparen. Man glaubt ja oft gar nicht, was da an Geld so durch die Steckdose oder die Heizung durchläuft. Generell sollte aber jeder bedenken, dass Heizkosten sparen und längerer Stillstand der Heizung vielleicht Heizkosten spart, aber leicht zu Schäden an der Heizung führen kann, und die werden dann richtig teuer. Für den Vermieter? Nee, vom Mieter wird vernünftiges Heizverhalten erwartet und das Ablesen der Heizkörper gibt schnell Infos darüber, ob extremes Heizkostensparen für den Schaden verantwortlich war. Also lieber wenn möglich bei Fixkosten schauen, ob man vielleicht durch einen Anbieterwechsel sparen kann.

Ein Ausblick auf mögliche, kommende Einrichtungsänderungen


16.06.
2010

Ach ja, da ist man mit seiner Wohnung doch endlich fertig und zufrieden und schon überlegt man wieder, was man eigentlich noch alles erneuern, austauschen und erweitern könnte an seiner Einrichtung. Da wäre als erstes eine Kommode fürs Schlafzimmer, meine Freundin hat sich bei IKEA sogar schon eine ausgesucht, aber erstmal ist das Budget erschöpft. Und da wir eigentlich keinen Mangel an Stauraum haben und es sich hier doch eher um eine schöne, optische Erweiterung des Schlafzimmers handeln würde, kann das auch noch etwas warten.

Und irgendwann wird es dann auch mal Zeit für ein neues Bett und vor allem ein neues Sofa. Aber da das Bett dann auch mindestens 1,80 m breit sein sollte und das dann auch neue Matratzen und Lattenroste bedeuten würde, muss das auch noch warten. Kuscheliger ist es so nah beeinander ja auch, also hat das auch noch Zeit.

Da wäre das Sofa dann wohl eher dran, hier hat sich der Zahn der Zeit und vor allem die Katze ordentlich dran zu schaffen gemacht. In ausgeklapptem Zustand ist es zwar die perfekte DVD-Gemütlichkeitswiese, aber eine moderne Polstergarnitur wäre doch in jedem Fall eine Überlegung wert. Am besten nimmt man dann eine Couch, die man nicht ausklappen kann, die aber schon in normalem Zustand schön tief ist. Hauptsache, man kann sich beim Filmschauen schön gemütlich ausstrecken.

Nur noch Wohnen!


31.05.
2010

Es ist fast soweit, wir müssen nur noch wohnen! Die Bilder sind an den Wänden, fast alle Kartons sind ausgeräumt, nur der Flurschrank fehlt noch, der Eckschrank für die Küche ist auch vorhin angebaut worden. Die Liste der offenen To-Dos ist auf ein Minimum reduziert, Wohnsitz und Auto sind umgemeldet und auch die neue Adresse ist bei Versicherungen etc. schon bekannt. Außerdem ist die alte Wohnung renoviert und übergeben worden.

So schnell muss ich nicht wieder umziehen, schon gar nicht wieder in den dritten Stock. Aber jetzt kann man endlich die Früchte von vielen stressigen Wochen ernten, die neue Wohnung ist toll geworden und man fängt an, sich heimisch zu fühlen! Danke nochmal an alle, die dabei geholfen haben, dass meine Freundin, meine Katze und ich ein so schönes neues Zuhause bewohnen dürfen! Die neuen Möbel gefallen mir auch, deshalb auch ein Danke an die Internetadresse http://www.moebel-profi.de/.

Wir wohnen! Erstes Luftholen nach stressigen Tagen!


25.05.
2010

Mein Internet läuft, wir haben gerade Einkäufe in den dritten Stock geschleppt und mal wieder Kleinkram im Baumarkt gekauft. Aber zurück, da waren ja so einige Tage dazwischen…

Freitag:
Der Klempner hat den Schlauch der Waschmaschine gefixt, der erste Waschgang zeigt keine grünen Rückständen, Operation gelungen! Der Telefonmann hat Telefon und Internet aktiviert, nur der Surfstick ist leider nicht immer eine sinnvolle Alternative zu fester Verkabelung. Und auch der PVC-Boden wird in der Küche verlegt, nach ein paar Anweisungen von mir dann auch ohne Schluderei. Dann haben wir den Pax-Kleiderschrank von IKEA zusammengebaut, alles ohne große Verletzungen, dafür ohne Griffe an der Alutür, wer hat schon einen Alubohrer zu Hause!? Abends dann erste große Schleppaktion in der Wohnung meiner Freundin, danach dann völlig fertig ein letztes Mal in die Badewanne, in der neuen Wohnung gibt es keine mehr, dafür jede Menge Platz wegen der Duschkabine.

Samstag:
UMZUG! Lampen abschrauben, Bett, Computertisch und Sofa zerteilen und dann trudelten um 9 Uhr auch schon über 10 Helfer ein. Danach wurde geschleppt, was das Zeug hält, am frühen Nachmittag war alles in der Wohnung, danach wurden noch ein paar Möbel aufgebaut und das Wohnzimmer für die Ankunft der Katze vorbereitet. Die hatte sich schon während des Umzugs unter einer Decke verkrochen, viel war mit ihr dann auch in der neuen Wohnung nicht los, sowas verarbeitet auch eine Katze nicht so leicht. Dafür geht auch der TV-Verteiler nicht…

Sonntag:
Seit 4:30 Uhr wach gelegen, ab 6 Uhr angefangen, DVDs einzuordnen …und ich bekomme alle ohne zusätzliche Regale unter!! Bis zum Nachmittag dann weiter Zeugs aus Kartons holen. Danach in die alte Wohnung, Tapeten abreißen. Was für eine Scheiße! Über vier Stunden für ein halbes, kleines Zimmer! Auf dem Rückweg will ich mein Rad mitnehmen, leider fliegt die Kette ab, vom Versuch, das zu reparieren, bekomme ich nur schwarze Finger. Völlig genervt komme ich nach über einer halben Stunde Fahrrad schiebender Weise im neuen Zuhause an. Scheiß Tag! Aber die Katze taut so langsam auf und fängt an, sich mit der neuen Wohnung zu arrangieren und sich anscheinend sogar sehr wohl zu fühlen.

Montag:
Tapezieren und Streichen des alten Schlafzimmers. Wieder so ein Nervkram, und dann nicht mal für einen selber. Wieder von morgens bis nachmittags am Werkeln, aber immerhin der letzte große Arbeitsschritt. Danach dann weiter Kartons auspacken und rumräumen. Die Waschmaschine hat inzwischen über 5 Waschdurchgänge erledigt.

Dienstag:
Heute morgen schlafe ich zum ersten Mal etwas länger, bringe dann noch fix den Schlüssel zum Parkettmenschen in die alte Wohnung und weiter geht das Räumen in der neuen Wohnung. Inzwischen sind fast alle Kartons leer und in Schränke verteilt, nur noch Kleinkram muss erledigt werden. Leider taucht der PVC-Verleger nicht wie versprochen mit den Fußleisten auf und auch noch kein Lebenszeichen von unserem fehlenden Kücheneckschrank.

Aber insgesamt haben wir den Umzug hinter uns gebracht, die Bilder und anderer Kram müssen noch an die Wände, den TV-Verteiler muss ich noch umtauschen und es fehlen wie gesagt noch Fußleisten und der Eckschrank. Wenn wir dann noch einen passenden Schrank für den Flur finden und den Katzennetzschutzkäfig für den Balkon gebaut haben, ist es endlich soweit. Der Umzug ist fertig und wir müssen nur noch wohnen!!

Die Ruhe vor dem Sturm! Am 1. Mai startet der Countdown!


28.04.
2010

Dass ein Umzug eine kleine Sache ist, sagt wohl nur der, der noch nie selber einen mitgemacht hat. Wobei das Zusammenziehen mit der Freundin in eine neue Mietwohnung die Sache natürlich noch auf einen ganz anderen Level bringt. Was haben wir nicht schon alles geklärt, geregelt und vorbereitet, doch die Liste ist noch lang. Pfingstsonntag wollen wir den Umzug hinter uns gebracht haben, aber bis zum 23. Mai steht noch einiges auf dem Zettel! Am 1. Mai beginnt der Endspurt, während dem ich täglich berichten werde. Macht euch bereit für den ganz normalen Wahnsinn eines auf den ersten Blick doch so kleinen Umzugs!