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Vorsicht vor den Nachbarn!


06.03.
2012

Mal ein völlig anderes Problem, das in vielen Fällen immer erst auffällt, wenn es schon zu spät ist, denn seine Nachbarn kann man sich nicht aussuchen und im Normalfall auch vor dem Einzug oft weder sehen noch ihr Verhalten einschätzen, daher sollte man seine Vormieter auch danach fragen.

Ich komme mir einerseits wie ein Spießer vor, wenn nebenan mal wieder die Party abgeht und ich darüber nachdenke, ob man jetzt schon die Polizei holen müsste. Aber wenn bis in die frühen Morgenstunden laut gegröhlt, im Treppenhaus Randale gemacht und im Sommer vom Balkon aus die ganze Gegend zusammengebrüllt wird, dann ist das ein Level, der definitiv die Toleranzgrenze überschreitet. – Übrigens, hier gibts billige Balkonstühle – Da kann man dann draussen sitzen und selber laut sein. – Aber was macht man jetzt? Bei dem offensichtlichen Alkoholpegel und der offensichtlich nicht ansatzweise vorhandenen Erkenntnis, dass man gerade gegen eine Menge Vorgaben aus dem Mietvertrag verstößt, glaube ich eher daran, ausgelacht zu werden oder einen auf die Fresse zu bekommen als für Ruhe zu sorgen, wenn ich rüber gehe. Aber gleich die Polizei rufen? Man fragt sich ja auch, ob man mit sowas einen nachbarlichen Kleinkrieg auslöst und den will keiner, oder?

Es ist übrigens ein Irrglaube, dass einem bestimmt Tage bzw. Nächte ohne Regeln zustehen, in denen man ohne Rücksicht die Sau rauslassen kann, es gelten immer die im Mietvertrag genannten Ruhezeiten. Allerdings ist es sicher kein Problem, mal eine Ausnahme zu machen, dafür sollte man aber seine Nachbarn informieren und trotzdem versuchen, einen gewissen Level nicht zu überschreiten.

Ich bin jetzt im Internet darüber gestolpert, dass man eine Mietminderung vom Vermieter wegen Lärmbelästigung fordern kann, dafür sollte man aber ein mindestens vierwöchiges “Lärmprotokoll” führen. Damit werden wir jetzt anfangen, mal schauen, ob man nebenan dann etwas Rücksicht auf die Menschen nimmt, die nachts gerne schlafen würden.

Baugenossenschaft, Mieten von Privat oder doch lieber gleich das Eigenheim?


26.05.
2011

Auf meiner Suche nach einer 2-3 Zimmer-Wohnung stelle ich mir gerade die Frage, welches Miet-/Eigenheim-Konzept für mich passt. Ich habe ein wenig recherchiert und im Endeffekt sind nur mieten von Baugenossenschaften oder von Privatpersonen bzw. der Kauf einer eigenen Wohnung in Betracht gekommen. Jede Art des Wohnens hat seine Vor- und Nachteile. Als Wohnungsmieter ist man flexibel, kann wieder ohne Probleme ausziehen bei Jobwechsel oder Schwangerschaft ;-) Als Wohnungsbesitzer hängt man da schon viel tiefer drin. Man muss sich mit den anderen Wohnungsbesitzern einigen, man ist für Reperaturen im Haushalt selbst verantwortlich.

Der Wohnungsbesitzer ist sein eigener Herr sollte man meinen. Eine eigene Wohnung muss man dabei erstmal kaufen, und wenn man das nötige Geld nicht hat, dann hilft ein günstiger Kredit oder eine Hypothek von der Bank, um sich seinen Wunsch zu erfüllen. Man hat es sich doch auch verdient! Aber damit sind die Kosten der eigenen vier Wände noch lange nicht beendet. Man muss ich an der Aufrechterhaltung des Hauses beteiligen. Ist die Heziung kaputt lohnt oft die Anschaffungen einer Gasheizung, da man mit einem günstigen Gasanbieter sehr viel Geld sparen kann. So kann das Geld, was man durch günstiges Gas einspart entweder in die Finanzierung der Wohnung gehen oder als Rücklage für weitere Reperaturen oder Modernisierungen zurückgelegt werden. (weiterlesen …)