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Baugenossenschaft, Mieten von Privat oder doch lieber gleich das Eigenheim?


26.05.
2011

Auf meiner Suche nach einer 2-3 Zimmer-Wohnung stelle ich mir gerade die Frage, welches Miet-/Eigenheim-Konzept für mich passt. Ich habe ein wenig recherchiert und im Endeffekt sind nur mieten von Baugenossenschaften oder von Privatpersonen bzw. der Kauf einer eigenen Wohnung in Betracht gekommen. Jede Art des Wohnens hat seine Vor- und Nachteile. Als Wohnungsmieter ist man flexibel, kann wieder ohne Probleme ausziehen bei Jobwechsel oder Schwangerschaft ;-) Als Wohnungsbesitzer hängt man da schon viel tiefer drin. Man muss sich mit den anderen Wohnungsbesitzern einigen, man ist für Reperaturen im Haushalt selbst verantwortlich.

Der Wohnungsbesitzer ist sein eigener Herr sollte man meinen. Eine eigene Wohnung muss man dabei erstmal kaufen, und wenn man das nötige Geld nicht hat, dann hilft ein günstiger Kredit oder eine Hypothek von der Bank, um sich seinen Wunsch zu erfüllen. Man hat es sich doch auch verdient! Aber damit sind die Kosten der eigenen vier Wände noch lange nicht beendet. Man muss ich an der Aufrechterhaltung des Hauses beteiligen. Ist die Heziung kaputt lohnt oft die Anschaffungen einer Gasheizung, da man mit einem günstigen Gasanbieter sehr viel Geld sparen kann. So kann das Geld, was man durch günstiges Gas einspart entweder in die Finanzierung der Wohnung gehen oder als Rücklage für weitere Reperaturen oder Modernisierungen zurückgelegt werden. (weiterlesen…)

Der Wunsch vom Eigenheim


02.05.
2011

Als wir aus beruflichen Gründen in unsere neue Heimat Lübeck gezogen sind, musste alles sehr schnell gehen. Mit wenig Geld und somit mit nur kleiner Auswahl an in Frage kommender Wohnungen, mussten wir innerhalb von zwei Wochen eine neue Bleibe bei einem maximalen Budget von 600 Euro Kaltmiete finden. Es erschien als Glücksfall, als wir 76 Quadratmeter für 450 Euro Altbau mit einem Gartenparadies gefunden haben. Zwar musste viel renoviert werden, dafür durften wir aber auch drei Monate mietfrei wohnen und konnten schon mal unser handwerkliches Geschick und neue Werkzeuge testen.

Nach drei Jahren ist es nun an der Zeit an die Zukunft zu denken und neben der normalen Rente auch an eine weitere Altersvorsorge zu denken. In der Zeit kurz nach der Weltwirtschaftskrise liegt dabei kaum etwas näher als sein Geld in ein Haus zu investieren. Denn so schön es hier mittlerweile geworden ist, so hat diese Wohnung auch Nachteile. Der feuchte Keller, der jahrelang nicht trockengelegt wurde, führte zu Schimmel und zu gesundheitlichen Problemen und es ist schade und nervraubend, wenn man einem Vermieter die Pistole auf die Brust setzen muss, bevor so ein Schaden behoben wird.

Der nächste Grund ist, dass eine gute  Hausdämmung fehlt, somit zahlen wir mittlerweile 130 Euro an Gaskosten obwohl wir schon den Anbieter gewechselt und günstige Gaspreise haben. Und mit Gas heizen wir nur! Noch günstiges Gas zu bekommen wäre echt traumhaft. Das würde uns einiges an Kosten sparen. Die Warmwasseraufbereitung funktioniert per Durchlauferhitzer, also per Strom. Unsere Stromrechnung liegt pro Monat bei 120 Euro, sie könnte niedriger sein, aber schon seit Jahren schwöre ich auf Ökostrom. Und mein zertifizierter Ökostrom ist immer noch wesentlich günstiger, als der Standardtarif der hiesigen Stadtwerke. An sonstigen Nebenkosten kommen ca 70 Euro zusammen. Die Kaltmiete von 450 Euro wird mit den direkten Nebenkosten von summiert 370 Euro fast verdoppelt. Somit sind die Nebenkosten schon zu einer zweiten Miete geworden.

Der letzte erwähnenswerte Grund ist, dass unsere Familie relativ weit auseinander wohnt und die Großeltern gerne ihre Enkelin besuchen. Leider haben wir in den 80qm nur 3,5 Zimmer und somit ist es immer ziemlich problematisch, wenn meine Schwiegereltern über Nacht bleiben wollen. Ein Gästezimmer/Büro mit Schlafsofa und Schreibtisch wäre echt toll.

Aus diesen Gründen haben wir uns entschieden uns ein Haus zu  kaufen. Nunja, bisher ist das nur ein Wunsch und kaum konkret, aber wir wollen über die Suche, die Finanzierung und all die anderen Abenteuer, die so ein Hauskauf mit sich bringt, berichten. Und damit das nicht alles zu langweilig wird, erzähle ich auch ab und zu etwas von unserem Garten. Wir üben hier schon fleissig. Aktuell legen wir einen Kräutergarten an und ziehen die Kräuter teilweise selber.

Die Heizung ist an, es ist nämlich kalt!!


01.10.
2010

Meine Freundin hatte den Plan, bis Oktober nicht zu heizen, das wäre ja viel zu teuer und tut ja gar nicht not. Tja, Ende September, kurz vor dem gesteckten Ziel, war es dann morgens doch ein wenig zu kalt im Bad, da wurde dann eben doch mal am Regler gedreht. Erste Heizversuche klappten dann allerdings auch nicht sofort, da die Heizkörper nach so langer Nichtbenutzung dann doch erstmal wieder begreifen mussten, wie sie eigentlich funktionieren. Aber inzwischen arbeiten sie vernünftig und auch bei uns läuft wieder die Heizkostenuhr an. Das Leben ist teuer, aber man muss halt schauen, ob alles, was man so zahlt, wirklich nötig ist. Natürlich ist es nicht in jeder Mietwohnung möglich, beispielsweise einen Gasanbieter Vergleich zu machen, aber falls das möglich ist, solltet ihr das in jedem Fall machen, ihr könnt da wirklich eine Menge sparen. Man glaubt ja oft gar nicht, was da an Geld so durch die Steckdose oder die Heizung durchläuft. Generell sollte aber jeder bedenken, dass Heizkosten sparen und längerer Stillstand der Heizung vielleicht Heizkosten spart, aber leicht zu Schäden an der Heizung führen kann, und die werden dann richtig teuer. Für den Vermieter? Nee, vom Mieter wird vernünftiges Heizverhalten erwartet und das Ablesen der Heizkörper gibt schnell Infos darüber, ob extremes Heizkostensparen für den Schaden verantwortlich war. Also lieber wenn möglich bei Fixkosten schauen, ob man vielleicht durch einen Anbieterwechsel sparen kann.

Der Fahrplan für den Umzug steht!


30.04.
2010

Nach sehr informativen Gesprächen mit neuem und altem Vermieter stehen endlich die Termine für den Umzug, hoffen wir mal, dass da nichts dazwischen kommt. Jetzt müssen wir nur noch heute Nachmittag die letzten Sachen mit dem Küchenbauer klären, dann kann der Umzugs-Mai starten!

Aber was passiert denn nun wann? Nächste Woche geht das Einkaufen los, Praktiker hat wieder eine 20%-Aktion, da werden wir uns dann auf jeden Fall Farbe holen. Badezimmerschränke, Regale und Regalhalter sowie Balkonmöbel könnte man eigentlich auch da holen, mal schauen, zu IKEA müssen wir ja auch noch, da wird dann ein riesengroßer Kleiderschrank reserviert und anderer Kleinkram besorgt. Das lange Himmelfahrtswochenende werden wir zum Streichen und Tapezieren der neuen Wohnung nutzen, bis dahin dürfte der neue Vermieter alle noch zu erledigenden Sachen dort hinter sich gebracht haben. In der Woche nach Himmelfahrt kommt dann hoffentlich die Küche, außerdem soll das Telefon scharfgeschaltet werden. Dann müssen wir in der Woche noch den reservierten Schrank von IKEA holen und am besten schon aufbauen. Und am Samstag, den 22. Mai, geht dann der große Umzug vonstatten. Also heißt es in den Wochen davor Packen, Packen, Packen. Drückt uns mal die Daumen, dass alles so hinhaut!